In der Projektwoche „Flucht, Migration & Fußball“ vom 17.03.- 21.03.2025 haben sich Jugendliche aus fünf Schulen intensiv mit der Verbindung zwischen Fußball, Flucht und Migration auseinandergesetzt. Durch interaktive Workshops, einer fußballspezifischen Wanderausstellung und spannende Diskussionen wurde deutlich, dass Fußball ohne Migration nicht denkbar ist. Der Sport hat sich einst von England aus in die Welt verbreitet, und vor mehr als 100 Jahren gründeten Einwanderer in vielen Ländern eigene Vereine. Später verstärkten sie Klubs und Nationalteams ihrer neuen Heimat. Auch heute spielen in Deutschland viele Menschen mit Fluchterfahrung Fußball. Der Sport kann eine starke Kraft für Integration sein und verbindet Menschen unabhängig von Herkunft oder Sprache.
Die Teilnehmenden setzten sich mit zentralen Fragen auseinander: Warum verlassen Menschen ihre Heimat? Welche Wege nehmen sie auf sich? Und welche Rolle kann Fußball dabei spielen, in einer neuen Gesellschaft anzukommen? Dabei ging es nicht nur um theoretisches Wissen, sondern auch um persönliche Geschichten geflüchteter Spieler sowie um die Herausforderungen der Migration.
Die Woche bot eine abwechslungsreiche Mischung aus Ausstellung, Workshops und Teamarbeit. Eine interaktive Ausstellung veranschaulichte die Geschichte von Flucht und Fußball, während sich die Teilnehmenden in Gruppendiskussionen über ihre Eindrücke und Gedanken austauschten. Durch kreative Reflexionsmethoden wurden die Inhalte nachhaltig verankert. Besonders eindrucksvoll waren die Einblicke in Wirksamkeit von Fanszenen, die verdeutlichten, wie stark sich viele Fans für geflüchtete Menschen engagieren – sei es durch Spenden, Turniere oder Patenschaften.
Fußball kann Brücken zwischen Kulturen bauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern. Respekt, Vielfalt und Fairplay spielen dabei eine entscheidende Rolle – nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch im Alltag. Zum Abschluss der Projektwoche reflektierten die Teilnehmenden ihre Eindrücke und schrieben sich selbst einen Brief, der ihnen einige Wochen später in die Schulen geschickt wird. So bleibt die Erinnerung an die erlernten Inhalte lebendig und regt dazu an, sich weiter mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Die Projektwoche „Flucht, Migration & Fußball“ hat eindrucksvoll gezeigt, dass Fußball weit mehr ist als nur ein Spiel – er kann Chancen schaffen, Vorurteile abbauen und Menschen verbinden.






